Klar zum Ändern

Von Piraten kann man lesen,
Sie wären furchtbar reich gewesen.
Sie hatten Schätze und sie haben
Die mal hier, mal da vergraben.

Die Piraten, die von heute,
Sind nicht wirklich reiche Leute
Doch hoffe ich, sie können nützen,
Um meinen größten Schatz zu schützen.

Dieser Schatz, der unersetzlich,
Und dazu noch höchst verletzlich,
Er gehört mir nicht alleine:
Er ist die Freiheit, die ich meine.


Ein Mensch ... Siehste wohl Der wahre Grund Volksvertreter
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten Das Lied der Schwarzschlümpfe Abendgebet Polimaten
Trau, schau, wem? Gewölbt Tunlichst angeraten Was wäre, wenn ...
Ursula erklärt uns das Internet Eng gesehen Brüder, in die Tonne die Freiheit Null Problemo
EinReim auf Ungereimtes Eine Frage des Standpunktes Sonnenklar Auf Piraten ...
vdLimerick Hallo liebe SPD ... Nur eine Wahl Radiergummi im Internet
Unentbehrlich Urheber urheben Apple vs. Samsung Money for Nothing

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Ein Mensch ...

HelpDesk (27. Mai 2009)

Ein Mensch, der gerne Recht behält,
Sich selber zur Elite zählt,
Fürchtet dabei insgeheim,
Er könnte nicht der Größte sein.

Dieser Mensch, hat er verkündet,
Was ehrlich er als Recht empfindet,
Und sei es noch so Hirn verbrannt,
Leistet größten Widerstand,

Und zeigt sich gänzlich uneinsichtig
Selbst wenn man völlig folgerichtig
Mit Vernunft und Intellekt
Ihm sagt, wo hier der Fehler steckt.

Der Mensch, nicht wirklich selbstbewusst,
Fürchtet nun Gesichtsverlust.
Selbst mit den dümmsten Argumenten
Sucht er noch das Blatt zu wenden.

Der Mensch, mit dem Rechthabetick,
Der liebt die große Politik.
Man trifft ihn an in den Parteien:
Genau ein solcher ist Frau Leyen.

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Siehste wohl

HelpDesk (5. Juni 2009)

Siehste wohl, da kimmt er,
Kleine Schritte nimmt er.
Da ein Gesetz, da ein Verbot
Am Ende ist die Freiheit tot.

Siehste wohl, da steht er,
Kleine Rädchen dreht er.
Wenn er in deinen Rechner späht,
Die Freiheit bald zu Ende geht.

Siehste wohl, da spricht er,
Ihr seid kleine Lichter!
Es spricht vom Überwachungsstaat
Nur der was zu verbergen hat.

Siehste wohl, da schreibt er,
Bei seiner Meinung bleibt er.
Wenn einer Amok laufen will,
Dann hat er auch ein Killerspiel.

Siehste wohl, da mahnt er:
Was wollt ihr Netztindianer?
Man beschloss im Kabinett
Schuld hat stets das Internet.

Siehste wohl, dann lacht er,
Alles überwacht er.
Wenn du dann dagegen bist,
Bist du eben Terrorist.

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Der wahre Grund

HelpDesk (20. Juni 2009)

Da dies Gesetz, wie ihr ja wisst
Der allergrößte Blödsinn ist,
Ist es Zeit das man erfährt
Wie sich dies Gesetz erklärt.

Dies vor allem angesichts,
Dass armen Kindern bringt es nichts,
Wenn ein Stopp-Schild nimmt die Sicht,
Doch die Täter fasst man nicht.

Was also ist der wahre Grund?
Für mich ganz klar: Ein Grubenhund!
Angefangen hatte dies
Als Herrn Glos die Lust verlies.

Zu Guttenberg nunmehr vereidigt,
Zeigte sich zutiefst beleidigt.
Man hatte ihm, so wurd' berichtet,
Doch glatt 'nen Friedrich angedichtet.

"Ich ein Fritz?!" sprach er empört
Das ist doch wirklich unerhört.
Er ging zu Schäuble und er sprach:
"Wolfgang tilge diese Schmach!

Mein Namen so zu unverstalten,
Dieses Netz ist abzuschalten."
Der sagte: "Lieber Theo, nun,
Nichts würd ich, glaub mir, lieber tun!

Diesen Stall von Antichristen
Gilt es endlich auszumisten.
Doch alles was ich an Gesetzen
Versucht hab, um dies umzusetzen,

Wurde von den roten Roben
In Karlsruhe aufgehoben.
Dies Grundgesetz, wie du ja weißt,
Das geht mir mächtig auf den Geist."

Da sprach die gute Ursula:
"Ne' Idee, die hätt' ich da!
Zu trocknen den Verbrechersumpf
Spielen wir den Kipo-Trumpf."

Das dies so war, das ist doch klar,
Denn alles andre hieße ja,
Im Reichstag in Berlin da säßen
Die Typen von Sirius-Kybernetik-Corporation.

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Volksvertreter

HelpDesk (21. Juni 2009)

Volksvertreter in dem Sinne
Sie vertreten Volkes Stimme,
Für die Moral und Anstand gelten,
Trifft man heute eher selten.

Sie tun was die Vertreterhaufen
Am besten können, sie verkaufen.
Volksvertreter heißen sie
Und das Volk verkaufen sie.

Mir scheint, Politiker von heute,
Betrachten diesen Staat als Beute.
Auch, und das tut wirklich weh,
Jene von der SPD.

Die Partei in guten Tagen
Trat einst an, um mehr zu wagen,
Nicht mehr Zensur, wir heute die,
Sie wagte mehr Demokratie.

So hielt ich stets wieder aufs Neue
Bei der Wahl euch doch die Treue.
Doch nun ist Schluss, ihr habt's vergeigt
Mein Daumen nun nach unten zeigt.

Wenn ihr die Freiheit abserviert,
Dass Willy Brandt im Grab rotiert,
Quittier ich euch die "guten" Taten
Mein Kreuz in Zukunft den Piraten!

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Ich weiß nicht, was soll es bedeuten

HelpDesk (21. Juni 2009)

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen von BKA-Leuten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Wahrheit sie wird verdunkelt,
Bekämpft Verbrechen zum Schein;
Und hinter der Hand wird gemunkelt
Die Zensur führt man ein.

Sie ist keine Jungfrau und sitzet
Auf ihrem Ministeraltar
Wo sie die Gemüter erhitzet,
Mit Kindern gequält unsagbar.

Für die sagt sie, wolle sie fechten,
Und es sei ihr einerlei
Wie den andern scheinheilig Gerechten,
Ob die Bürger noch frei.

So schafft sie es mit ihren Kniffen
Applaudiert ihr die SPD;
Und eh' es der Bürger begriffen,
Beherrscht der Staat den PC.

Ich glaube, die Gesetze verschlingen
Die Freiheit mit Haut und mit Haar'n;
Und das hat mit ihrem Singen
Die von der Leyen getan.

Frei nach "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten" von Heinrich Heine

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Das Lied der Schwarzschlümpfe

HelpDesk (23. Juni 2009)

HelpDesk

Sagt mal, woher kommmst du und du?
Wir kommen von der CDU.
Was macht ihr da die ganze Zeit?
Wir sitzen unsern Hintern breit.
Wollt ihr mit mir ein Liedchen singen?
Nein, lieber Sonntagsreden schwingen.

La la la . . .

Strengt ihr euch für uns auch an?
Du glaubst wohl an den Weihnachtsmann.
Doch dafür seid ihr doch gewählt.
Wer hat dir diesen Quatsch erzählt?
Wenn ihr nichts tut, was macht ihr denn?
Im Wahlkreis einen Saufen gehn.

La la la . . .

Warum seid ihr für die Zensur?
Die Uschi ist besonders stur.
Alles wird dann überwacht?
Wir geben eben auf dich Acht.
Der Bürger ist dann nicht mehr frei.
Das geht uns glatt am Arsch vorbei.

La la la . . .

Wie kommt es, dass das Volk nicht muckt?
Weil wir lügen wie gedruckt.
Und warum lügt ihr ohne Ende?
Das gab es eine kleine Spende.
Hat das der Wähler nicht mal satt?
Dann gibt's ein Sitz im Aufsichtsrat.

La la la . . .

Frei nach "Das Lied der Schlümpfe von Vadder Abraham"

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Abendgebet

HelpDesk (30. Juni 2009)

Herr im Westen, Herr im Osten,
Helfe uns in großer Not,
Lass mir den Ministerposten
Und mach die Netzindianer tot.

Herr, ich will stets bei dir wohnen,
Beschütze uns vor Grün und Rot,
Bewahre mich vor Petitionen
Und mach die Netzindianer tot.

Herr, wir sind die guten Christen,
Schütze uns, das Chaos droht,
Vor Raubkopiererterroristen
Und mach die Netzindianer tot.

Herr, ich will dir immer dienen,
Ich danke dir fürs Abendbrot,
Lass die GEMA fett verdienen
Und mach die Netzindianer tot.

Herr im Himmel, hoch da droben,
Gib Herrn Tauss Berufsverbot
Gib Einsicht unsern roten Roben,
Und mach die Netzindianer tot.

Herr, lass Wolfgang weiter träumen,
Auch wenn uns die Pleite droht,
Von Bürgerrechten freien Räumen
Und mach die Netzindianer tot.

Schlussbemerkung:
Hast du im Kopf statt Hirn nur Schrott
Dann hilft nicht mal der liebe Gott.

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Polimaten

HelpDesk (1. Juli 2009)

An der Nase führen
Herum uns Polimaten,
Milliardenfach Gebühren
Und Steuern sie verbraten.

Ihre Nasen tragen
Sehr hoch die Polimaten,
In Land- und Bundestagen
Wo sie das Volk verraten.

Auf unsern Nasen tanzen
Herum die Polimaten.
Sie schmieden Allianzen,
Mit wem wird nicht verraten.

Sich ihre Nase golden
Verdienen Polimaten.
Sie lassen sich besolden
Mit Aufsichtsratsmandaten.

Ihre Nase stecken
In alles Polimaten,
Und wenn sie dich entdecken
Dann speichern sie die Daten.

Eine Nase drehen
Werd' ich den Polimaten
Ich mach beim Wählen gehen,
Mein Kreuz bei den Piraten.

(Sehr) frei nach "Das Nasobem" von Christian Morgenstern

Schlussbemerkung:
Singt man schon die Galgenlieder,
Hängt mancher bald am Galgen wieder.

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Trau, schau, wem?

HelpDesk (3. Juli 2009)

Wenn man hört aus eurem Mund,
Die Erde, sie sei kugelrund,
Fragt sich selbst der Realist,
Ob sie in Wahrheit eckig ist.

Und ihr jammert und ihr klagt,
Bleibt das Vertrauen euch versagt.
Ihr, die ihr alles überwacht,
Ein Volk, ein Generalverdacht!

Schlussbemerkung:
Wenn man in unsere Rechner schaut
Seid ihr es doch, die uns nicht traut.

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Gewölbt

HelpDesk (3. Juli 2009)

Schau ich auf alten Fotos nach,
Dann sehe ich ein flaches Dach,
Das den Reichstag einst bedeckte,
Ob sich die Kuppel da versteckte?

Letztens fand ich die Erklärung:
Wir hatten noch die alte Währung,
So kurz vor der Jahrtausendwende
Da war die Hauptstadt Bonn am Ende.

Da kamen Rote, Schwarze, Gelbe
Und es erhob sich das Gewölbe
Kurz nachdem sie eingezogen:
Man log, dass sich die Balken bogen.

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Tunlichst angeraten

HelpDesk (6. Juli 2009)

Sie bilden einen bunten Haufen,
Die sich "Die Piraten" taufen,
Und ich würde klar negieren,
Dass diese fähig zu regieren.

Doch vielleicht, dass ich erschrecke
In Berlin die alten Säcke,
Die im Hirn so starr und steif,
Dass keiner kennt das Real Life.

Stand je Frau Merkel, frag ich mal,
Beim Einkauf zögernd vorm Regal,
Und legte das begehrte Stück
Seufzend mangels Geld zurück?

Hatte Schäuble je Theater
Mit einer Bank Kreditberater,
Weil der, da falsches Wohngebiet,
Den Antrag negativ beschied?

Wenn bei Frau Leyens Kinderschar
Von Klassenfahrt die Rede war,
Ist schon jemals, eins von sieben,
Weil's Geld nicht reicht, daheim geblieben?

Kam Roland Koch sich blöde vor,
Sowie ein richtig dummer Tor,
Weil hirnverbrannte Steuerbögen,
Zeigten ihm sein Unvermögen?

Braucht der Neue von und zu,
Jener von der CSU,
Wenn er Gesetze hat in Planung,
Nicht wenigstens ein bisschen Ahnung?

Ist Herr Wulff mit fünfzig Jahr,
In seinem Job nicht unbrauchbar,
So dass, nun für das halbe Geld,
Ein junger Mann wird eingestellt?

Kein Geld mehr da, wenn's gar nicht passt,
Geld kriegst du nur, wenn du's schon hast,
Die Klassenfahrten sind zu teuer,
Du plagst dich rum mit deiner Steuer.

Weiterbildung ist stets Pflicht,
Doch hilft dir die im Alter nicht.
Hallo! - Erde an Hohes Haus -
So sieht unser Leben aus!

Wenn dann vom Internet ihr sprecht
Dann wird mir vollends übelst schlecht.
Ihr sagt, es wär rechtsfreier Raum,
Ich höre es und glaub es kaum.

Mir fiele ein, so auf die Schnelle:
Impressum, Kochbuch, Abmahnwelle,
Gerichtstourismus, Raubkopierer,
Markenrecht und Web-Zensierer.

Da ihr dieses a) nicht kennt
Oder b) ihr habt's verpennt.
Scheint mir tunlichst angeraten:
Ich wähle dieses Mal Piraten.

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Was wäre, wenn ...

HelpDesk (6. Juli 2009)

Was wäre, wenn ich Auto fahr,
Und speicherte ein halbes Jahr,
Wohin ich fuhr mit wem und wann.
Sagt ihr dann auch: Was geht's mich an?

Dies wäre, sagte man geboten,
Bei fünfundvierzighundert Toten
Die, was noch sehr wenig war,
Gestorben sind im letzten Jahr.

Man zeigte mit gespielter Wut
Kinder tot in ihrem Blut.
Wer könnte nicht dagegen sein?
Das sähe selbst der Dümmste ein.

Im nächsten Schritt wär anzuraten
Durch den Überfluss an Daten,
Man will ja keine Kinder töten,
Und daher absolut vonnöten,

Dass man die vielen Tempo-Sünder,
Es ginge schließlich um die Kinder,
Mittels Lastschrift abkassiert,
Damit den Kindern nichts passiert.

Mit Digi-GPS-Kam-Steuer,
Für Kinder ist uns nichts zu teuer.
Sei dies technisch kein Problem,
Und auch für Kinder angenehm,

Steigt in dir ganz langsam Wut?
Sagst du dir: Nun ist es gut!?
Das ist doch wohl etwas makaber
Dieses Kinder-tot-Gelaber.

Glaubt er, wer Auto fährt, missachtet
Jede Vorschrift und er trachtet,
Immer wenn er Gas gegeben,
Allen Kindern nach dem Leben?

Doch wird im Netz, das installiert,
Was ich für Straßen hab skizziert,
Mit stets den gleichen wahrheitsfremden
Kinder-Totschlag-Argumenten,

Dann fällt sofort das Großhirn aus
Und man macht sich nichts daraus.
Doch hast du etwas Wut gespürt,
Bedenk, dass eins zum andern führt!

Schlussbemerkung:
Wenn Kreuze wieder Hälse schmücken,
Trägst du schnell solche auf dem Rücken.

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Ursula erklärt uns das Internet

HelpDesk (7. Juli 2009)

Das Netz erklärt sie uns verschwommen,
Als Wolke aus der Blitze kommen.
Mit einem Stoppschild in der Mitte
Gezeichnet von MI-Brigitte.

Der eine Blitz, von wirklich vielen,
Erschlug den kranken Pädophilen.
Ein weiterer, beschriftet Sender,
Erschlug den bösen Kinderschänder.

So hatte man es, grob skizziert,
Mit Powerpoint ihr vorgeführt.
Uns daraus schloss sie messerscharf:
An dem Gesetz besteht Bedarf.

Schlussbemerkung:
Dass DNS ein Doppelstrang,
Gilt nicht in dem Zusammenhang.

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Eng gesehen

HelpDesk (7. Juli 2009)

Hallo Frau Ministerin,
Mich rafft gerade Fallsucht hin,
Ich wette meine baren Mittel,
Sie gehör'n zum knappen Drittel.

Entschuldigung, das ich mal lache,
Mit Technik ist das so'ne Sache.
Selbst wenn man trefflich debattiert,
Die Technik dies nicht interessiert.

Da hilft kein Beten und kein Hoffen,
Kein Spruch, man sei zutiefst betroffen,
Keine Lüge und kein Trick,
Sie richtet sich nach der Physik.

Ist dann das Wissen eher schmächtig
Und ungefähr vergleichbar mächtig,
Dem das ein alter Esel hat
Vom Bose-Einstein-Kondensat,

Da wäre es ein guter Plan,
Man eignete sich Wissen an.
Mal hier, mal da, ein kleiner Klick,
Schnell hat man einen Überblick.

Des Admins Wissen braucht es nicht,
Doch bitte, etwas Übersicht.
Also bitte, Hirn einschalten
Oder einfach Klappe halten.

So wie Messer, Schere, Licht,
So ist das Netz für Kinder nicht!
Ich weiß Bescheid, ich habe drei,
Bis vierzehn war Papa dabei.

Das ist vielleicht ein bisschen streng,
Doch sehe ich das etwas eng.
Zumal, auch wenn man dies bedauert,
Bei jedem Klick ein Anschiss lauert.

Schlussbemerkung:
Wenn Eseln ich zu nah getreten,
Sei um Verzeihung hier gebeten.

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Brüder, in die Tonne die Freiheit

HelpDesk (8. Juli 2009)

Brüder, in die Tonne die Freiheit,
Brüder ein Stoppschild davor.
Egal was die Schwarzen Verlangen
Rufen wir: Ja! Brav im Chor.

Seht wie mit Spenden Millionen
Endlos das Konto sich füllt,
Bis unser Sehnsucht Verlangen
Nach Posten und Macht ist gestillt.

Brüder, in eins nun die Hände,
Brüder, die Freiheit verlacht,
Ewiglich der Dividende
Unserer Bonzen gedacht.

Frei nach "Brüder, zur Sonne, zur Freiheit", einem Lied der deutschen
Arbeiterbewegung

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Null Problemo

HelpDesk (8. Juli 2009)

Ich bin Frau Doktor Laienpart,
Widdewidewitt bummbumm!
Kurier Probleme aller Art,
Widdewidewitt bummbumm!
Die Therapie ist unschlagbar:
Ich mach Probleme unsichtbar.

Gloria, Victoria, widdewidewitt juchheissasa!
Gloria, Victoria, widdewidewitt bummbumm!

Macht der Finanzmarkt nur noch Miese,
Widdewidewitt bummbumm!
Kurier ich locker diese Krise,
Widdewidewitt bummbumm!
Ich putz mein Stoppschild blitzeblank
Und stell es vor die Bundesbank.

Gloria, Victoria, ...

Dann kurier ich Deutschland weit,
Widdewidewitt bummbumm!
Zügig Arbeitslosigkeit,
Widdewidewitt bummbumm!
Ich gehe hin, ich schließ dafür
Beim Arbeitsamt die Eingangstür.

Gloria, Victoria, ...

Hat uns die Pleite schon erfasst,
Widdewidewitt bummbumm!
Kuriere ich die Schuldenlast,
Widdewidewitt bummbumm!
Zieh beim BdSt im Haus,
Der Schuldenuhr den Stecker raus.

Gloria, Victoria, ...

Tut man sich bei PISA schwer,
Widdewidewitt bummbumm!
Rasch kuriert ist das Malheur,
Widdewidewitt bummbumm!
Ich spionier die Fragen aus
Und teil die Lösung vorher aus.

Gloria, Victoria, ...

Wenn du um deine Rente bangst,
Widdewidewitt bummbumm!
Kurier ich deine größte Angst,
Widdewidewitt bummbumm!
Für die Bescheide nehmen wir,
Statt weißes schwarzes Briefpapier.

Gloria, Victoria, ...

Das Internet wird jugendfrei,
Widdewidewitt bummbumm!
Kurier Gewalt und Schweinerei,
Widdewidewitt bummbumm!
Wir routen um das www
Auf teletubbies-punkt-de.

Gloria, Victoria, ...

Frei nach dem Kinderlied "Ich bin der Doktor Eisenbart"

Schlussbemerkung:
<insidermodus>
Ganz leicht gemahnt mich Ursula
An den Cowboy aus Amerika.
</insidermodus>

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EinReim auf Ungereimtes

HelpDesk (10. Juli 2009)

Wir surfen durch die Seiten bis nach Mitternacht
Das hätt Herr Schäuble gerne überwacht,
Doch erlaubt hat's, man ihm nicht.

Zusammen mit der Ursula und Theodor
Fragt er sich, wie gehen wir nun vor,
Mas macht man, macht man nicht?

Mit Zugriffslisten wär das nicht so schwer
Auch wenn's gegen die Verfassung wär,
Das juckt uns - überhaupt nicht.

Die Uschi packt es, und ruft laut: "Juchuh!"
Ein Stoppschild gegen Kipo und wir haben Ruh
Und du fragst dich: "Hat die'n Stich!"

Und sie denken schon wieder nur an sich...

Verdammt - ich übergeb mich - übergeb mich echt,
Verdammt - ich hör euch - und mir wird schlecht,
Verdammt - ich wähl die - ich wähl die nie,
Ich wähl die niemals mehr!

Frei nach "Verdammt ich lieb dich" von Matthias Reim

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Eine Frage des Standpunktes

HelpDesk (13. Juli 2009)

Auf einem Turm aus Elfenbein
In einem Wolkenkuckucksheim
Ganz hoch droben, weit entrückt,
War eine Halle, reich geschmückt.

Da war im Zentrum dieses Raumes,
Von der Größe eines Baumes
Die Litfass-Säule angebracht,
Drauf stand in großen Lettern: MACHT!

Angekommen, schon vor Zeiten,
Um für den kleinen Mann zu streiten,
Seines Zeichens MdB,
Ging da ein Mann der SPD.

Tagaus, tagein und Stund' um Stunde,
Die eine um die and're Runde,
Dreht er stetig, still und stumm,
Immer um die Säule rum.

Schließlich hat er aufgegeben,
Und man sieht ihn, wie er neben
Der Litfass-Säule sitzend kauert
Und schluchzend stammelt: "Eingemauert!"

Schlussbemerkung:
Zu schnell fügst du dich dem Geschick,
Fehlt dir der rechte Überblick.

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Sonnenklar

HelpDesk (15. Juli 2009)

Heute ging ich in Berlin,
Planlos schlendernd vor mich hin,
Kreuz und quer, ganz ohne Ziel,
Da beschlich mich das Gefühl

Irgendwas sei hier nicht richtig,
Doch nahm ich dies nicht weiter wichtig.
Kommen mit dem Alter Grillen?
Fragte ich mich bang im Stillen.

Weiter durch die Straßen schreitend,
Das Gefühl mich stets begleitend,
Führten mich die nächsten Schritte
Zum Roten Rauthaus hin in Mitte.

Vom Turm sah ich die Fahne wehen
Ich stutzte staunend und blieb stehen.
Da merkte ich mit jähem Schreck:
Der Berliner Bär ist weg!

Auch am Schild der Rathaustür
Weit und breit kein Wappentier.
Ganz egal wohin ich schaue,
Nicht einmal die kleinste Klaue.

Weiter durch die Straße gehend,
Nirgends einen Bären sehend,
Floh ich nach Hause irritiert
Und fragte mich: Was ist passiert?

Dann las ich den Bericht bei Heise
Und auf wunderbare Weise,
War mir plötzlich sonnenklar,
Was mit dem Wappentier geschah.

Denn treibst du Leyen in die Enge
Braucht sie Bären jede Menge,
Und Ruckzuck sind sie verschwunden,
Weil sie den Bürgern aufgebunden.

Schlussbemerkung:
Ist die Zunge tief gespalten,
Wär's besser sie im Zaum zu halten.

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Auf Piraten ...

HelpDesk (17. Juli 2009)

Auf Piraten, klar zum Ändern!
Ob im Bund, ob in den Ländern
Und nach der Wahl, da wissen sie,
Was das heißt: Community!

Los Piraten, Segel hissen
Denn sie kennen kein Gewissen
Drum eins von unsern ersten Zielen:
Das Verbot von Kieler Spielen.

Jetzt Piraten, an die Ruder!
Wir brauchen keine Ego-Luder
Wir geben ihr das Stoppschild wieder,
Game Over! für die KiPo-Cheater.

Nun Piraten, Anker lichten,
Auch wenn wir's diesmal noch nicht richten.
Und haben wir mal fünf Prozent
Ist Schluss mit Unreal-Parlament.

Schlussbemerkung:
Wenn Angie sagt zu Uschi: Schweig!
Das wär ein echter Counter-Strike.

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vdLimerick

HelpDesk (17. Juli 2009)

Es stimmten Sozialdemokraten
Für das Zensieren von Daten.
Bei solchem Gehabe
Dreht sich Willy im Grabe.
Darum wähle ich die Piraten.

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Hallo liebe SPD ...

HelpDesk (9. September 2011)

Ich sag euch mal wie ich das seh:

Nimmt man die Themen nur zur Hand,
Wo vorhanden Sachverstand,
Dann haben die Piraten hier,
Genau ein Thema mehr als ihr.

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Nur eine Wahl

HelpDesk (7. Mai 2012)

Die vermeintlich Etablierten,
Noch besser sag ich: die Bornierten,
Die reden ohne was zu sagen,
Behaupten ohne Hinterfragen,
Und was sie meinen, muss man raten,
Da bleibt nur eine Wahl: Piraten.

Was einer vor der Wahl verspricht,
Gilt nach der Wahl noch lange nicht,
Die Schwarzen, Gelben, Grünen, Roten,
Sie denken, wir sind Vollidioten,
Die stets vergessen ihre Taten,
Da bleibt nur eine Wahl: Piraten.

Der eine fänd ein Not-Aus toll,
Ein zweiter meint, das Netz ist voll,
Der dritte will im Netz radieren,
Und jeder will es kontrollieren
Auf Jahre speichern alle Daten,
Da bleibt nur eine Wahl: Piraten.

Wenn man in der Zeitung liest,
Von digitalem Blut, das fließt,
Es wird dem Netz der Krieg erklärt,
Und sich im Nachhinein beschwert,
Dass man verspottet den Schwachmaten,
Da bleibt nur eine Wahl: Piraten.

Solang das Netz euch nicht vertraut ist,
Solang ihr meint, dass es ein Raum ist,
Solang ihr nervt mit Larmoyanz,
Solang ihr zeigt nur Ignoranz,
Solang, ihr Spitzenkandidaten,
Bleibt mir nur eine Wahl: Piraten.

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Radiergummi im Internet

HelpDesk (8. Mai 2012)

Man verwob hier mit Geschummel
Den Datensatz mit Ratzefummel.
Und so greift der Wahnsinn Platz
Um Datenfummel, Ratzesatz.

Beim Datenfummel, dann und wann
Legt man sich einen Vorrat an.

Beim Ratzesatz im Parlament
Der Hörer augenblicklich pennt.
Er ist, das liegt ja auf der Hand,
Den Glaubenssätzen nah verwandt.

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Unentbehrlich

HelpDesk (29. Mai 2012)

Was hilft bei Ausschlag an den Beinen,
Und bei Pickeln am Gesäß?
Ganz klar, wer wollte dies verneinen:
Wie brauchen einfach VDS!

Was hilft dir, wenn die Mieten steigen
Und auch gegen Alltagsstress?
Da wird nur eines Wirkung zeigen:
Wie brauchen einfach VDS!

Was hilft bei Sturm und Regenwetter,
Bei Misserfolg im Business?
Der allbekannte Lebensretter:
Wie brauchen einfach VDS!

Jetzt sagst du zu mir: “Sei mal ehrlich!
Das kann nicht wahr sein, was du schreibst.”
Doch VDS ist unentbehrlich,
Weil's “Viele dumme Sprüche” heißt.

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Urheber urheben

HelpDesk (5. Juni 2012)

Ein Mensch, bewies unzweifelhaft
Die grandiose Schöpfungskraft,
Denn er, der von Tantiemen lebt,
Der hatte einen urgehebt.

Er hoffte durch Gebrauch des Verbes
Auf Inkrement des Broterwerbes.
Und, um sein Genie zu zeigen,
Begann er gleich das Verb zu beugen:

“Ich urhebe”, fing er an,
“Du urhebest”, sprach er dann,
“Er urhebt”, das war ja klar,
So schloss er Präsens, Singular.

Nun formte er den Tempus um
Und wechselnd zum Präteritum,
“Ich urhebte”, er erzählte,
Da er die schwache Beugung wählte.

Nun folgend schwachem Beugprinzip,
Ist “urgehebt” das Partizip.
Darum ist bildend das Perfekt:
“Er hat urgehebt” korrekt.

Doch nun zum Sinne dieser Reime,
Am Verb die Rechte sind nun meine.
Mit Hintersinn bin ich so frei,
Und wende mich zum Futur zwei

Und sollte ich, Gott mag es geben,
Noch dreißig Jahre weiter leben,
Dann werde, bis zu hundert Jahren,
Noch urgehebt das Verb ich haben.

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Apple vs. Samsung

HelpDesk (21. August 2012)

Auf freiem Feld und hoch zu Rosse,
Da trafen sich die beiden Bosse.
Ihr Harnisch in der Sonne schimmert,
Dieweil die Luft vor Hitze flimmert.

Schon ruft der eine voll Entrüstung:
“Du Strolch! Du trägst die gleiche Rüstung.”
Worauf der andere bekundet,
Die seine sei mehr abgerundet.

Er ruft sogleich: “Du böser Schelm!
Ich sehe es an deinem Helm,
Das angebrachte Klappvisier,
Gib es zu, es stammt von mir!”

“Was du nicht sagst, du Obergauner,
Mein Zossen war zuerst ein Brauner.”
“Du Scharlatan, es sieht ein jeder,
Dein Zaum gewirkt von meinem Leder.”

“Du Schuft, der Huf ist abgeschaut!”
“Du Lump, die Lanze ist geklaut.”
So zanken unentwegt die Reiter -
Und so weiter, und so weiter ...

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Money for Nothing

HelpDesk (31. Januar 2013)

Schau auf die GEMA, so musst du es machen
Wo Musik spielt, da kassieren die.
Ohne was zu leisten, so musst du es machen
Money for nothing and klicks for fee

Ohne was zu leisten, so musst du es machen,
Ja die Typen, die sind nicht dumm
Stopfen sich die Kohle in den nimmersatten Rachen,
Machen dabei keinen Finger krumm.

Wir gehen jeden Tag malochen
Zahlen GEMA für das und dies
Die Arbeit geht auf unsere Knochen
Doch die GEMA will noch mehr Kies.

Hör das Musikstück, keiner weiß wer's komponiert hat,
Der GEMA ist das scheißegal,
Sie vermutet erstmal: Du musst zahlen!
Und der Richter sagt: Das ist legal.

Wir gehen jeden Tag malochen
Zahlen GEMA für das und dies
Die Arbeit geht auf unsere Knochen
Doch die GEMA will noch mehr Kies.

Schau auf die GEMA, so musst du es machen
Wo Musik spielt, da kassieren die.
Ohne was zu leisten, so musst du es machen
Money for nothing and klicks for fee

Fade out:
Money for nothing, klicks for fee ,
Easy, easy money for nothing,
Easy, easy, klicks for fee ...

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